Offenburger Schultheatertage

Logo

Die 15. Offenburger Schultheatertage finden vom 6.- 8. Februar 2019 statt.

In 16 Theaterkursen bzw. Workshops vermitteln professionelle Bühnenkünstler, Theaterpädagogen und Theaterlehrer Impulse und Anregungen für Theater, Spiel und kreativen Unterricht.

Unser Angebot richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler mit Lust und Interesse an Spiel und Theater sowie an alle Lehrerinnen und Lehrer, die Theater in ihrem Unterricht einsetzen wollen oder eine Theater-AG leiten.

Die Offenburger Schultheatertage sind eine Veranstaltung des Fachbereichs Kultur der Stadt Offenburg und des Regierungspräsidiums Freiburg. Der Hauptsponsor ist das E-Werk Mittelbaden.

C_logoStadtOG_rgb300dpi

JT_Förderer_RP

JT_Förderer_E-Werk

Organisationsteam der Schultheatertage: Paul Barone, Herta Haupt-Cucuiu, Annette Müller, Gabriele Prasse, Joachim Prasser

Kursübersicht

1 Endlich einmal Clown sein…

Stefanie Ferdinand, Heidelberg

→ Grundschule, 2.-4. Klasse

Was ist so faszinierend an der Figur des Clowns? Scheinbar leicht, bewegt er sich durch sein Spiel und bringt andere zum Lachen. Hindernisse, die sich ihm in den Weg stellen, nimmt er zum Anlass für neue wahnwitzige Abenteuer… Ein Stuhl wird zur Rakete, die zum Mond fliegen kann… Ein Apfel wird zum Heißluftballon… Grenzen lösen sich auf, es zählt nur die Phantasie!

Wir werden uns zusammen das bunte Universum  des Clowns erobern… denn die rote Nase  stellt alles auf den Kopf!

Rhythmus und Musik werden immer wieder Impulse fürs Trainieren und fürs Spielen sein… Mitbringen: Einen Hut, bequeme Kleidung und viel Spielfreude.

Stefanie Ferdinand, Heidelberg: Erziehungswissenschaftlerin, Theaterpädagogin, Zivilcourage-Trainerin und Clownin. Sie ist seit vielen Jahren mit verschiedenen Projekten und Geschichten unterwegs. Aktuell  ist sie u.a. zusammen  mit der Clownin Sigrid Fath „ DAS CLOWNDUO“ .

 

2 Die Bremer Stadtmusikanten

Jennifer Münch, Heidelberg

→ Grundschule, 2.-4. Klasse

Märchen gibt es viele: sie handeln von Hexen, Menschen, die auszogen, das Fürchten zu lernen, von Feen, wagemutigen Prinzen und schlafenden Prinzessinnen. Wir wollen eines der bekanntesten Märchen der Gebrüder Grimm „Die Bremer Stadtmusikanten“ als Theatersequenz zu den „Offenburger Stadtmusikanten“ umwandeln und auf die Bühne bringen.

Jennifer Münch ist Schauspielerin und Theaterpädagogin. Als Darstellerin ist sie auf zahlreichen Bühnen im deutschsprachigen Raum zu Hause u.a. am Consol Theater Gelsenkirchen oder am Theater Paderborn-Westfälische Kammerspiele. Als Theaterpädagogin arbeitet sie bereits bei den Schultheatertagen am See und der Theatergruppe der Jüdischen Kultusgemeinde Heidelberg. Sie ist Mitglied der ASSITEJ Deutschland.

 

3 Als die Raben noch bunt waren…

Tanja Bajorath, Freiburg

→  Grundschule, 3./4. Klasse

Wie wird aus einem Bilderbuch ein Theaterstück? In diesem Workshop lernt ihr einige Grundtechniken des Theaterspiels kennen, mit denen wir die Geschichte „Als die Raben noch bunt waren“ lebendig werden lassen.

Es erwartet euch eine abwechslungsreiche Palette aus Sprechen, Rhythmus, Bewegung, Spiel, Stockkampf, Spiegeln, Standbilder bauen…, bei der ihr euch selbst ausprobieren und einmal ganz anders erleben könnt. Denn um das „anders“ sein geht es auch in der Rabengeschichte, in der eine ehemals bunte Welt plötzlich ganz schwarz wird… aber mehr wird nicht verraten!

Tanja Bajorath, Grundschul- und Theaterlehrerin, Multiplikatorin für das Schultheater am Regie-rungspräsidium Freiburg

 

4 Karton & Karacho

Sabine Noll, Freiburg

→ Grundschule, 3./4. Klasse

drehen fallen schlittern verstecken sich zeigen. Nach einem lustigen Tanztraining in zeitgenössischer Tanztechnik und kreativer Tanzmethodik werden wir mit ganz kleinen und ganz großen Kartons experimentieren. Wir denken uns kleine Tanzgeschichten aus und erarbeiten Choreographien rundherumdrauf mit all der Pappe…

Sabine Noll, Choreografin, Performerin, Dipl. Päd., Durchführung von Laientanzprojekten, künstlerische Leitung von zahlreichen Kinder- und Jugendtanzproduktionen, Dozentin für kreativen Tanz.

 

5 Im Rhythmus des Trommelfells – Trommeln bauen und spielen

Peter Heidler, Sasbach

→ Grundschule, 3.-4. Klasse

Trommeln sind faszinierende Instrumente mit uralter Tradition. Trommeln können sprechen. Sie übermitteln Botschaften, fordern zum Tanz auf oder erzählen Geschichten. Unsere selbstgebauten Trommeln werden wir zum Klingen bringen, Musik machen und unsere eigenen Geschichten erzählen.

Peter Heidler ist Grund- und Hauptschullehrer und hat langjährige Erfahrung in Percussion und Trommelbau. Er ist Begründer und Leiter der Trommelgruppe XXL DRUMMING KIDS.Preisträger des Landes BW für seine Trommel Artistik Show 2006 und 2009. Performer bei zahlreichen Events. www.heidler-drums.de

6 Kreatives Arbeiten mit Rolle und Szene

Caroline Scheringer, Karlsruhe/ Offenburg

→ Unterstufe

Wie entwickle ich eine Rolle und wie spiele ich sie aus? Wie stelle ich sie überzeugend dar, ohne an meinem Text zu kleben? Und wie hauche ich ihr Leben ein und erschaffe einen Charakter? In den drei Intensivtheatertagen werden wir uns mit diesen Fragen beschäftigen. Anhand eines Themas oder einer eigenen erfunden Geschichte werden wir Rollen entwickeln und ausgehend von den Rollen Szenen kreieren. Hier sind sowohl Kreativität und Spielfreude gefragt als auch der Blick von außen: Was wirkt? Dieser Kurs richtete sich an alle Schülerinnen und Schüler aus der Unterstufe, die einen Einstieg in das Theater suchen oder auch schon Vorerfahrungen mitbringen.

Caroline Scheringer, Ausbildung als Theaterpädagogin an der Theaterwerkstatt Heidelberg. Tätigkeit an der Musik- und Kunstschule Bruchsal und am Jakobus-Theater Karlsruhe. Leitung von Schultheatergruppen.

7  Ich bin. Schaut mich an!

Hannah Prasse, Berlin/ Offenburg

→ Unterstufe

Wann finden wir eine Person spannend, anziehend? Wann strahlt sie? Wenn sie sich zeigt, so wie sie ist. Mit allem, was da ist. Wenn sie trotz aller Hindernisse im Leben weitermacht, sich entwickeln möchte, ihr Ziel erreichen will. Das gleiche gilt für die Figur auf der Bühne, auf der Leinwand.

Die Essenz des Schauspielers.

„Mut ist sexy.“ Es erfordert verdammt viel Mut sich ins Scheinwerferlicht zu stellen. Sich ins Leben zu schmeißen. Wir werden mit spaßiger Neugier spielen und gemeinsam ein kleines lebendiges Stück entwickeln. Was passiert? Ich weiß es nicht. Wer weiß das schon. Das ist das Leben. Das ist die Bühne. Das ist die Leinwand.

Hannah Prasse, Ausbildung als Schauspielerin am Michael Tschechow Studio Berlin. Seit ihrem Abschluss 2016 wirkte sie in mehreren Theater- und Filmproduktionen mit.

 

8 Einführung in den zeitgenössischen Tanz

Josefine Bröckelmann, Offenburg

→ Unterstufe

In diesem Kurs tauchen wir in die Welt des zeitgenössischen Tanzes ein, der choreographischen  Bühnen-Tanzkunst der Gegenwart.

Wir stärken den Körper, testen seine Beweglichkeit, entwickeln Rhythmus und Körpergefühl. Vor allem lernen wir zeitgenössische tänzerische Techniken kennen. Es werden interessante Bewegungssequenzen vorgestellt und andererseits von uns selbst neu entwickelt – dieses geschieht spielerisch und wie von selbst. Jede/r gibt Ideen dazu, so entsteht Stück für Stück eine spannende Tanzperformance, begleitet von cooler Musik.

Josefine Bröckelmann, Tanzstudium an der Anton Bruckner Unsiversität, Linz Östereich

 

9 Bewegungstheater

Miriam Lemdjadi, Freiburg/Offenburg

→ Unterstufe

Können wir Geschichten erzählen ohne Worte? Was ist Theater ohne Text? Kann die „Körper“-Sprache alles ausdrücken? Wie können wir unseren Körper bewegen, damit er das sagt, was wir denken? Oder passiert das ganz von alleine? In diesem Kurs  erkunden wir die Ausdrucksmöglichkeiten unseres Körpers und unserer Bewegungen. Mit Theaterübungen aus dem Bereich „physical theatre“(Bewegungstheater) entwickeln wir Szenen, erzählen Geschichten ohne zu sprechen und stellen Situationen dar, die uns im Alltag begegnen oder unserer Phantasie entspringen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Bitte bringt bequeme Kleidung und Turnschuhe mit.

Miriam Lemdjadi, Studium der Theaterpädagogik (B.A.) an der Hochschule Osnabrück/ Campus Lingen. Seit Herbst 2013 arbeitet sie selbstständig als Theatermacherin (Regie, Theaterpädagogik und Performance) in nationalen und internationalen Projekten. U. a. Projekte mit dem Interkulturellen Theater Freiburg, Theater im Gewölbe Offenburg und mit weiteren freien Künstlerkollektiven. www.miriamlemdjadi.de

 

10 Ein Gipfeltreffen historischer Persönlichkeiten

Katharina Weege, Straßburg

→ Mittelstufe

Wie wäre es, wenn nun plötzlich Archimedes und Steve Jobs aufeinander treffen würden? Oder Kolumbus auf Einstein? Oder Anne Frank auf Elisabeth I.?

In diesem Theater-Workshop begegnen sich Personen aus der Geschichte, die sich eigentlich gar nicht kennen, geschweige denn treffen könnten. Aber nun plötzlich doch! Und sie sind „gezwungen“ miteinander zu reden. Denn irgendwer hat alle zu einem Gipfeltreffen eingeladen. Das Thema: „Wie wird man ein guter Mensch?“. Aber wer hat das alles veranlasst? Finden wir es heraus: Wer sind diese Menschen, die kreuz und quer aus den Jahrhunderten kommen? Und wieviel Einfluss hat ihr vergangenes Wirken auf unser Leben heute? Was würde sich verändern, wenn alle miteinander reden könnten? Mit theatralischen Mitteln erforschen und erschaffen wir in drei Tagen Theater-Workshop Biografien und lassen diese untereinander in Dialog treten… Was da wohl bei rauskommt? Vorhang auf!

Katharina Weege, Geboren in Dresden, ist ihr Lebensmittelpunkt mittlerweile in Strasbourg / Frankreich. Nach dem Abitur  folgte ein Schauspielstudium an der  Hochschule für Musik und Theater « F. Mendelssohn Bartholdy » Abschluss mit Diplom, in Leipzig. Nach einigen Jahren im Festengagement als Schauspielerin an diversen Theatern in Sachsen und Baden-Württemberg, arbeitet Sie heute freiberuflich als Schauspielerin, Sprecherin und Regisseurin im Raum Baden und Elsass. Es entstanden zahlreiche Projekte, wie u.a. „Sekretärinnen“ in Liechtenstein und die Ost-Westgeschichte der „Wossi-Show“, ein Kabarett-Abend mit Gesang, sowie unzählige Theaterprojekte an Schulen und Inszenierungen von Stücken in der Region Baden-Elsass.

 

11 Eine schöne Stimme – Was verbirgt sich dahinter?

Patrick Labiche, Offenburg

→ Mittelstufe

Jeder von uns ist eine einzigartige Komposition aus Begabungen, Fähigkeiten und Kompetenzen. Unsere Stimme gibt dem Ganzen sein Alleinstellungsmerkmal, ob gesungen oder gesprochen. Der sprachliche Ausdruck charakterisiert unsere Gefühle, unterstreicht unsere Emotionen, übermittelt Botschaften. Mit Hilfe von Körperübungen, Rhythmus- und Stimmtraining kann jeder sein Potenzial erweitern, Selbstvertrauen erlangen sowie Ängste überwinden. Ich höre dir zu, du mir, unsere Stimmen vermischen sich und fügen sich harmonisch zusammen – Diese Harmonie ist jedoch nicht nur musikalischer Art, sie verbindet auch… Niemand hat das Recht, darüber zu richten, ob eine Stimme „schön“ ist oder nicht…

Patrick Labiche, Ténor/Gesanglehrer. Nach seinem Biologiestudium widmet er sich ganz dem Gesang und seiner klassischen Ausbildung an der Musikhochschule in Colmar unter der Betreuung von I. Stengel, R. Dumé und zuletzt in Straßburg unter L. Bronner. Seine unter-schiedlichsten Erfahrungen und seine musikalische Vielfalt ließen ihn schon bald zum festen Bestandteil der klassischen Musikszene in Frankreich avancieren. Berufserfahrung: in Chören und in verschiedenen Ensembles (La Chapelle Royale, Le Parlement de Musique, Les choeurs de Lyon…); Konzertsolist mit einem breiten Repertoire (Bach, Mozart Haendel; Schumann, Britten; Janacek…); -in Opern und Operetten (Strasbourg, Bordeaux, Tours, Charleroi…); -in Theater und Choreographieaufführungen; Jazz und Variétés (mit Pianist, Trio-Jazz, große Band,…; Lehrbeauftragter für Gesang am Philharmonischen Orchester Straßburg; Erfahrungen als Regisseur bei schulischen Theateraufführungen.

 

12 Dance –  Fight – Grow

Neuer Tanz und Stockkampfkunst

Pia André

→ Mittelstufe

Wir arbeiten auf der Grundlage der philippinischen Kampfkunst Kali mit weit zurückreichender Tradition, in der für das Erlernen von Grundschlägen, verschiedener Drills und Schlagfolgen vor allem die Körperwahrnehmung eine entscheidende Rolle spielt. Themen sind dabei: In die eigene Kraft kommen, wach sein, den eigenen Rhythmus finden, in Kontakt mit sich selbst und den anderen kommen… Neben Rechts-, Links- sowie Augen-Hand-Koordination, Erdung, Zentrierung, Abgrenzung und Aufmerksamkeit arbeiten wir auch an Selbstverteidigungsaspekten, taktischen Konzepten für Auseinandersetzung und Konfrontation und vor allem an uns selbst.

Pia André ist Tänzerin, Bewegungspädagogin, Choreografin, Trainerin für Kampfkunst, zeitgenössischen Tanz und Alexandertechnik. Ihr Hintergrund aus Neuem Tanz, Contactimprovisation, verschiedenen Kampfkünsten (Aikido, Escrima, Stockkampfkunst, Ninjutsu, Capoeira usw.) sowie Theater fließt in ihre Arbeit mit ein. Sie tanzt, lehrt und forscht seit über 30 Jahren in den unterschiedlichsten Zusammenhängen, u.a. Tanz- und Theaterausbildungen, Tanz- und Theaterfestivals, Lehreraus- und -fortbildungen und Kongressen und Trainings für Führungskräfte in ganz Deutschland und Europa. Sie wirkt mit in internationalen Tanzkompanien und kooperiert mit Musikern, Schauspielern und bildenden Künstlern. 1990 – 1994 war sie Mitglied von »bewegungsart e.V. freiburg«. Sie entwickelte eine eigene Bewegungskunst aus der Synthese von Neuem Tanz, Kampfkunst und Körperarbeit, die den gesamten Menschen (Körper und Geist) einbezieht.

 

13 Hip hop und Stockkampfkunst

Fé André,

→ Mittelstufe

Wir lernen Techniken und Choreografien aus dem Hip Hop und spielen damit. Außerdem nutzen wir Bodypercussion, um ein Gefühl für Rhythmus zu entwickeln und Musik mit dem eigenen Körper zu machen. Diese Form des Hip Hop ist sehr energetisch und lässt uns wach und spontan agieren. Die Kraft des Beats stärkt unser Körpergefühl. Wir lernen Grundschläge, Drills und andere Schlagabfolgen mit Stöcken. Durch den philippinischen Stockkampf erforschen wir Prinzipien wie: In die eigene Kraft kommen, sich erden und die eigene Mitte finden.  Wir sind schnell und langsam, ernst und verspielt, wild und sanft, mal akrobatisch und kopfüber und dann wieder mit beiden Füßen am Boden.

Fé André, Schauspielerin, Tänzerin, Choreographin, Dokumentarfilmregisseurin und Kampfkünstlerin; kommt aus Budapest, Ungarn. Dort hat sie 2004 – 2007 eine Ausbildung zur Schauspielerin am Theater Karaván durchlaufen. Schwerpunkte waren Sprachtechnik, spielerisches Unterrichten, Tanz- und Bewegungsimprovisation, Körperrhythmus, etc.) Sie spielte dort und im Rock und Musical Theater Budapest in vielen Theaterstücken und Musicals. 2001-2002 ist sie an der „Schwarzen Kiste“ zur Dokumentarfilmregisseurin ausgebildet worden und hat mit einem ihrer Filme den Fernsehpreis des Duna Televízió gewonnen. 1999 bis 2001 hat sie eine Ausbildung an der Classic Tanzschule Budapest besucht und eine Hip-Hop Ausbildung durchlaufen. Sie lebt seit Mai 2007 in Deutschland . Bei Pia André und Michael André-Korbl studiert, hospitiert und unterrichtet sie im Neuen Tanz und Stockkampfkunst. Sie arbeitet als Dozentin in unterschiedlichen Zusammenhängen (Kongresse, Festivals, Schulen, Tanz-und Theateraus- und -fortbildungen) in ganz Deutschland und tanzt in verschiedenen Tanzkompanien. Ihre besondere Leidenschaft gilt der Verbindung von Theater, Tanz, Rhythmus und Kampfkunst auf der Bühne.

 

14 Gemeinsam sind wir stark!  – Körper – Gewicht – Raum

Andrea Kalenberg, Freiburg

→ Mittel- und Oberstufe

Gemeinsam und doch ich selbst! Das ist unser Motto. Wir erleben uns alle zusammen und doch bin ich ganz bei mir. Mit Körper und Gewicht erkunden wir den Bühnenraum, bespielen ihn allein und auch gemeinsam. Dadurch trainieren  wir unsere individuelle Schauspielenergie, die auch immer die Energie des Gegenübers braucht. Mit Improvisationen nähern wir uns unserem Thema ‚Abschied‘: Was wartet auf mich? Warum fällt Abschied so schwer? Macht das Unbekannte Angst oder Mut? Welcher Abschied gibt dir Kraft? Welcher Zauber wartet auf mich? Eigene biografische Erlebnisse leiten uns und geben uns Impulse für die gemeinsame Arbeit. Mit Musik, Geräusch und Bewegung im Chor entstehen leise Choreografien, die ganz laut daherkommen. Hast du Lust auf Neues? Dann bist du herzlich eingeladen. In diesem Workshop finden wir chorische Bewegungsabläufe, die aus dem Schauspiel, dem Ausdruckstanz und der Improvisation stammen. Kommt in Trainingsklamotten, mit viel Spielfreude! Mehr braucht ihr nicht!!

Andrea Kalenberg, Lehrerin für Theater, Deutsch und Französisch am Berthold-Gymnasium Freiburg, Theaterpädagogin, Theatermultiplikatorin des RP Freiburg, Dozentin für Theater in verschiedenen Schulen und Fortbildungseinrichtungen.

 

15 Improvisationstheater

Rainer Jülg, Freiburg

→ Mittel- und Oberstufe

Du möchtest einmal Theater spielen, ohne Dich zuvor mit einem Text zu befassen? Dabei möchtest Du Deine Kreativität und Spontanität einsetzen? Dann ist Improvisationstheater genau das Richtige. Der Kurs befasst sich mit vorbereitenden Übungen zur Theaterimprovisation und mit der Theaterimprovisation selbst. Dabei soll im Vordergrund immer die eigene Freude am Spielen stehen.

Rainer Jülg ist Leiter der Freiburger Schulprojektwerkstatt, Theaterlehrer und Multiplikator für das Schultheater am Regierungspräsidium Freiburg. Er studierte klassischen Gesang an der Musikhochschule in Freiburg und besuchte die Schauspielschule von Philippe Gaulier in Paris. Tätigkeit als freier Sänger.

 

16 Präsenz – Ein schauspielerischer Grundlagenkurs

Fu Li Hofmann, München

→ Oberstufe

Ein theatrales Ereignis ist Gegenwart, das unwiederholbare Miteinander von Künstlern und Publikum an genau diesem Ort zu genau dieser Zeit. Es ist einmalig. Und deshalb hängt die „Magie“ des Theaters davon ab, wie präsent die Schauspielerinnen und Schauspieler auf der Bühne sind, wie intensiv sie das Jetzt ausgestalten. Ihre besondere Wachsamkeit gegenüber dem Ensemble, dem Raum und sich selbst bildet hierfür die Grundlage. Präsenz ermöglicht den Spaß am gemeinsamen Spiel und – gelegentlich – atemberaubende Momente.

Fu Li Hofmann ist Theaterpädagoge (BuT) und Gymnasiallehrer. Er leitet die Ausbildung „Theaterpädagogik“ am Pädagogischen Institut München und ist Redakteur für „Literatur und Theater“ am Landesbildungsserver Baden-Württemberg. 2015 erschien sein Buch „Theaterpädagogisches Schauspieltraining. Ein Versuch“. http://www.ausbildung-theaterpaedagogik.de

 

 Impressionen von den Schltheatertagen – Abschlussveranstaltung in der Reithalle:

Schultheatertage1

„Hilfe, da purzelt ja ein Clown aus der Schatulle“ – Clowntheater

Schultheatertage2

„Im Rhythmus des Trommelfells“ – Trommeln bauen und spielen

Schultheatertage5

„Der Tanzkrimi – nur für Jungs“

Schultheatertage3

„In and out“ – Intensiver Schauspielkurs

 

Schultheatertage6

„Revue in blau“

Weiter zur Seite: Lehrerfortbildungen

Zurück zur Seite : Theaterpädagogik