PUBLIKATIONEN

Die beiden im BELTZ-Verlag erschienenen Kartensets Der Theaterbaukasten – Ein Leitfaden für die theaterpädagogische Praxis und Der Storytelling-Baukasten für Theater- und Filmprojekte mit Jugendlichen bereiten die theaterpädagogische Methode, die wir an der Jungen Theaterakademie Offenburg entwickelt haben, anschaulich für eigene, partizipative Theater- und Filmprojekte auf.

Der Theaterbaukasten

Der Theaterbaukasten führt von den ersten Schauspielübungen über die improvisierende Entwicklung eines Stücks bis zur Inszenierung. Der Baukasten setzt sich aus verschiedenen Theaterbausteinen zusammen, die sich neun Gestaltungsfeldern zuordnen lassen: Raum, Zeit, Körper, Figur, Beziehung, Stimme, Komposition, Text und Theaterdesign; zudem: Theaterformen. Jede Baustein-Karte enthält folgende Elemente:
– eine Visualisierung des Bausteins
– eine Erläuterung zur ästhetischen Funktion
– Schauspielübungen
– Inszenierungsimpulse

Auf der Kartenrückseite findet sich eine Beschreibung für die Lehrkraft bzw. Spielleitung – die Visualisierungen auf der Kartenvorderseite dienen der Vermittlung und geben den Kindern und Jugendlichen Orientierung beim gemeinsamen Entwickeln eines Theaterprojekts. Die Theaterkarten eignen sich vor allem für die Arbeit ab der Sekundarstufe I.

Mithilfe der 42 Theaterkarten lassen sich grundlegendes Wissen und Können im Darstellenden Spiel vermitteln, vielfältige Theaterformen können mit dem Baukasten partizipativ entwickelt werden. Das umfangreiche Booklet gibt zusätzliche methodische Orientierung.

Weitere Infos finden Sie auf der Website des BELTZ-Verlags.

Auf der Website baukasten-demokratie.de gibt es weitere Materialien zur theaterpraktischen Arbeit mit dem Theaterbaukasten.

Der Storytelling-Baukasten

Das umfangreiche Booklet gibt Orientierung bei der praktischen Umsetzung und bietet theaterpädagogische Hintergründe für den methodischen Ansatz.

Der Storytelling-Baukasten stellt die Bausteine bereit, um die Story für ein Theater- oder Filmprojekt partizipativ zu entwickeln. Auf der Grundlage von Textvorlagen, biografischem oder dokumentarischem Material erarbeitet die Gruppe in Improvisationen die Story und Storyworld für ihr eigenes Projekt. Die theaterpädagogische Methode unterstützt dabei, sich die Welt dieser Story spielpraktisch anzueignen und ein schauspielerisches und dramaturgisches Konzept für die Darstellung zu entwickeln.
In der digitalen Medienwelt – in Filmen, Serien, Games oder der Fantasy-Literatur – wachsen Jugendliche mit Geschichten, Erzählwelten und narrativen Formen wie der Heldenreise auf. Das Storytelling prägt ihre mediale Wahrnehmung. Um die ästhetische Erfahrung der Jugendlichen in einer partizipativen Theaterpraxis kreativ aufzugreifen, erschließt der Baukasten gegenwärtige Modelle des Storytelling für den Theaterunterricht.
Der Baukasten setzt sich aus 40 Bausteinen zusammen, die in zehn Gestaltungsfeldern vom ersten Entwurf der Story über ihre Entwicklung in Improvisationen bis zur schauspielerischen Umsetzung und dramaturgischen Gestaltung führen.
Jede Baustein-Karte enthält:
• Visualisierungen des jeweiligen Bausteins auf der Kartenvorderseite
• Erläuterungen und Übungsimpulse auf der Rückseite

Weitere Infos finden Sie auf der Website des BELTZ-Verlags.

Auf der Website baukasten-demokratie.de gibt es weitere Materialien zur theaterpraktischen Arbeit mit dem Theaterbaukasten.

Die folgenden Publikationen stellen weitere Aspekte der theaterpädagogischen Arbeitsweise der Jungen Theaterakademie Offenburg dar:

Storytelling, Heldenreise und Erzählwelt

Ein narratives Modell für die theaterpädagogische Praxis

in: Spiel & Theater. Zeitschrift für Theater von und mit Jugendlichen. Heft 208 (2021), S. 13-16.

Shutdown? Stand up! Perform!

Die Erfahrung der Corona-Krise als Impuls für eine Performance

in: Spiel & Theater. Zeitschrift für Theater von und mit Jugendlichen. Heft 206 (2020), S. 10-13.

Wege zu anspruchsvollem Schultheater

aus: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Würtemberg (Hrsg.): So kommt Theater an Ihre Schule. Handreichung für alle am Theater interessierten und die, die es werden wollen (2016), S. 18-21.

Die vollständige Handreichung können Sie hier herunterladen.

Eigenproduktionen im Schultheater

aus: So kommt Theater an Ihre Schule (2016), S. 36-39.

Die vollständige Handreichung können Sie hier herunterladen.

Einblicke in die theaterpraktische Arbeit an „Courasche – Musiktheater nach Grimmelshausen“

aus: Peter Heßelmann (Hrsg.): Simpliciana. Schriften der Grimmelshausen-Gesellschaft 33 (2011), S. 413-417.

(Vortrag vor der Grimmelshausen-Gesellschaft am 10.7.2010)

Der folgende, unveröffentlichte Beitrag stellt dar, wie wir die Statue „Freiheit – Männlich/Weiblich“ von Jonathan Borofsky als Impuls für die Entwicklung der Theaterproduktion „Vision Freiheit. Die Revolution 1848/49 in Offenburg“ genutzt haben.

Freiheit „Heute/Früher“

Autor der Beiträge: Paul Barone